Interne Verlinkung: Wie interne Links SEO verbessern
Was ist interne Verlinkung? Erfahre, wie interne Links Google beim Crawling helfen, Nutzer durch eine Website führen und wichtige Seiten miteinander verbinden.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist interne Verlinkung?
- Warum ist interne Verlinkung für SEO wichtig?
- Welche Arten interner Links gibt es?
- Wie sollte ein interner Link technisch aufgebaut sein?
- Wie wichtig ist der Ankertext?
- Wie viele interne Links sollte eine Seite haben?
- Was sind verwaiste Seiten?
- Was sind Themen-Cluster?
- Häufige Fehler bei internen Links
- Fazit
Was ist interne Verlinkung?
Unter interner Verlinkung versteht man Links, die von einer Seite einer Website auf eine andere URL derselben Website führen. Dazu gehören Navigationslinks ebenso wie Links innerhalb von Texten, Breadcrumbs oder thematisch verwandte Empfehlungen.
Interne Links erfüllen zwei zentrale Aufgaben: Sie helfen Nutzern dabei, weitere passende Inhalte zu finden, und ermöglichen Suchmaschinen, Seiten und Zusammenhänge innerhalb einer Website zu entdecken.
Interne Verlinkung kurz erklärt:
– Interne Links verbinden Seiten innerhalb derselben Website.
– Google kann über Links weitere URLs entdecken und crawlen.
– Aussagekräftige Ankertexte liefern Kontext zur Zielseite.
– Für die Anzahl interner Links gibt es keine feste SEO-Vorgabe.
Warum ist interne Verlinkung für SEO wichtig?
Google nutzt Links unter anderem, um neue Seiten zu finden und Beziehungen zwischen Inhalten zu verstehen. Deshalb sollte jede wichtige Seite über mindestens einen internen Link von einer anderen auffindbaren Seite erreichbar sein.
Vorteile interner Links
- Entdeckung: Googlebot kann über interne Links weitere URLs finden.
- Kontext: Ankertext und umgebender Inhalt helfen dabei, das Thema einer Zielseite einzuordnen.
- Nutzerführung: Besucher gelangen direkt zu passenden weiterführenden Informationen.
- Website-Struktur: Interne Links machen wichtige Themenbereiche und Hierarchien sichtbar.
Welche Arten interner Links gibt es?
| Art | Beispiel |
|---|---|
| Hauptnavigation | Links zu zentralen Bereichen einer Website |
| Breadcrumbs | Startseite ? Lexikon ? Interne Verlinkung |
| Kontextuelle Links | Weiterführender Link innerhalb eines Artikels |
| Related Content | Verweise auf thematisch verwandte Beiträge |
| Footer | Impressum, Datenschutz oder wichtige Kategorien |
Wie sollte ein interner Link technisch aufgebaut sein?
Google empfiehlt klassische crawlbare HTML-Links mit einem <a>-Element und einem gültigen href-Attribut.
Beispiel:
<a href="/seo-fuer-anwaelte/">SEO für Anwälte</a>
JavaScript-Klick-Events oder andere Elemente, die lediglich wie Links funktionieren, können für Crawler weniger zuverlässig sein.
Wie wichtig ist der Ankertext?
Der Ankertext beschreibt die Zielseite eines Links. Statt eines allgemeinen Linktextes wie „hier klicken“ ist ein beschreibender Text meist hilfreicher.
Beispielsweise vermittelt „technisches SEO“ bereits, welche Informationen Nutzer auf der verlinkten Seite erwarten.
Der Ankertext sollte allerdings natürlich bleiben. Eine künstliche Wiederholung exakt desselben Keywords bei jedem internen Link ist nicht erforderlich.
Wie viele interne Links sollte eine Seite haben?
Es gibt keine feste optimale Anzahl interner Links. Die Zahl sollte sich aus Inhalt, Umfang und Nutzerbedarf ergeben.
Ein ausführlicher Ratgeber kann sinnvollerweise deutlich mehr interne Links enthalten als eine kurze Begriffsdefinition. Entscheidend ist, dass jeder Link einen nachvollziehbaren Zweck hat und Nutzer nicht mit einer unnötig großen Zahl von Verweisen überfordert werden.
Was sind verwaiste Seiten?
Eine Seite, auf die keine andere interne Seite verweist, wird häufig als Orphan Page beziehungsweise verwaiste Seite bezeichnet.
Solche Seiten können für Nutzer und Suchmaschinen schwieriger auffindbar sein. Wichtige Inhalte sollten deshalb sinnvoll in die interne Seitenstruktur eingebunden werden.
Was sind Themen-Cluster?
Bei einem Themen-Cluster werden mehrere inhaltlich verwandte Seiten miteinander verknüpft. Eine umfangreichere Hauptseite kann beispielsweise auf einzelne Detailthemen verweisen, während diese wiederum passende Verbindungen zur Hauptseite und untereinander herstellen.
Gerade bei großen Websites, Lexika oder Fachportalen kann dieses Modell helfen, Inhalte übersichtlich zu organisieren.
Häufige Fehler bei internen Links
- Wichtige Seiten erhalten keinen internen Link.
- Ankertexte sind nichtssagend oder ohne Kontext.
- Links führen auf Weiterleitungen oder nicht mehr vorhandene URLs.
- JavaScript-Elemente ersetzen echte crawlbare HTML-Links.
- Links werden nur für SEO und ohne Mehrwert für den Nutzer gesetzt.
Fazit
Interne Verlinkung gehört zu den grundlegenden Elementen einer verständlichen Website-Struktur. Gute interne Links helfen Google bei der Entdeckung von Seiten und unterstützen Nutzer dabei, relevante Inhalte zu finden. Entscheidend sind crawlbare Links, sinnvolle Ankertexte und ein nachvollziehbarer thematischer Zusammenhang.
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Autor: Oliver Godolt
Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Digitalbranche, davon knapp 10 Jahre mit Fokus auf Kanzleimarketing und die Sichtbarkeit von Rechtsanwälten. Er ist spezialisiert auf nachhaltige SEO-Optimierung, hocheffiziente Leadgenerierung und die Digitalisierung juristischer Geschäftsmodelle.