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XML-Sitemap: Aufbau, Regeln und Einreichung

Was ist eine XML-Sitemap? Erfahre, welche URLs hineingehören, welche Felder Google auswertet und wie du die Sitemap einreichst.

Weniger Klicks, wenn die KI antwortet

Anteil der Google-Suchen, nach denen ein klassisches Suchergebnis angeklickt wurde:

  • ohne KI-Übersicht 15 %
  • mit KI-Übersicht 8 %
  • Klick auf Link in der KI-Übersicht 1 %

Klicks: Pew Research Center, Browsing-Daten von 900 US-Erwachsenen, März 2025. Nutzerzahlen: Google I/O, Mai 2026; OpenAI, Februar 2026. Pew Research

Was ist eine XML-Sitemap?

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die Suchmaschinen eine Liste der wichtigen URLs einer Website übergibt. Sie hilft Google und Bing, neue und geänderte Seiten schneller zu finden, besonders bei großen Websites, neuen Domains oder Seiten mit wenigen internen Links.

Das Format wurde 2006 auf sitemaps.org gemeinsam von Google, Yahoo und Microsoft festgelegt und gilt bis heute.

XML-Sitemap kurz erklärt:

– Sie listet die URLs, die in den Index sollen.

– Pro Datei maximal 50.000 URLs oder 50 MB.

– Google nutzt lastmod, ignoriert priority und changefreq.

– Sie garantiert keine Indexierung.

– Einreichen über Search Console und robots.txt.

Aufbau einer Sitemap

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
  <url>
    <loc>https://www.beispiel.de/leistungen/</loc>
    <lastmod>2026-11-04</lastmod>
  </url>
</urlset>

Pflicht ist nur <loc> mit der vollständigen URL. Das Feld <lastmod> wertet Google aus, wenn es zuverlässig gepflegt ist, also nur bei echten inhaltlichen Änderungen aktualisiert wird. Die Felder priority und changefreq ignoriert Google.

Welche URLs gehören hinein?

  • Hinein: indexierbare Seiten mit Statuscode 200, die die kanonische Version sind.
  • Nicht hinein: Weiterleitungen, Fehlerseiten, Seiten mit noindex, Parameter-URLs und Seiten, deren Canonical auf eine andere URL zeigt.

Eine saubere Sitemap ist ein Qualitätssignal für Crawler. Enthält sie viele fehlerhafte URLs, verliert sie an Aussagekraft.

Große Websites: Sitemap-Index

Ab 50.000 URLs oder 50 MB unkomprimiert wird die Sitemap aufgeteilt. Eine Sitemap-Index-Datei verweist dann auf mehrere Einzel-Sitemaps. Sinnvoll ist eine Aufteilung nach Seitentyp, zum Beispiel Leistungen, Städteseiten, Blog und Lexikon. So lässt sich in der Search Console pro Bereich sehen, wie viele Seiten indexiert sind.

Sitemap einreichen

1. In der robots.txt verlinken

Eine Zeile Sitemap: https://www.beispiel.de/sitemap.xml in der robots.txt reicht, damit alle Suchmaschinen sie finden.

2. In der Search Console hinzufügen

Unter „Sitemaps“ in der Google Search Console eintragen. Dort siehst du auch, wie viele der eingereichten Seiten indexiert sind.

3. Bing nicht vergessen

In den Bing Webmaster Tools ebenfalls einreichen. Bing ist auch eine Quelle für ChatGPT Search.

Den früheren „Ping“ an Google, mit dem man über eine URL eine neue Sitemap melden konnte, hat Google 2023 abgeschaltet.

SEO-Experte Oliver Godolt

Autor: Oliver Godolt

Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Digitalbranche, davon knapp 10 Jahre mit Fokus auf Kanzleimarketing und die Sichtbarkeit von Rechtsanwälten. Er ist spezialisiert auf nachhaltige SEO-Optimierung, hocheffiziente Leadgenerierung und die Digitalisierung juristischer Geschäftsmodelle.

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